Richard Cyganiak’s Weblog

27. 11. 2006

Blogschluss

Abgelegt unter: Allgemeines — Richard @ 00:20

Mein deutschsprachiges Blog ist hiermit offiziell geschlossen. Weiter geht es wie gehabt auf englisch auf dowhatimean.net. Wer kein englisch mag, der kann immer noch auf meinem Flickr-Account Bilder schauen.

13. 3. 2005

Fotos aus Athen

Abgelegt unter: Allgemeines, Fotos — Richard @ 17:07

Dionysus-Theater Parthenon, vom Lykavittos aus Kirschblüte

Urlaubsfotos aus Athen

Dank Digitalfotografie muss man nach dem Urlaub nicht mehr auf die Entwicklung warten und billiger ist es auch, aber dafür wollen dann hunderte überwiegend unscharfe oder langweilige Fotos durchgesehen werden. Zwei Wochen später sind dann drei Dutzend behaltenswerte Schnappschüsse übrig geblieben.

Der Urlaub war sehr willkommen – drei Tage Frühlingswetter, fremde Stadt, alte Steine, spektakuläre Ausblicke, und überhaupt mal was anderes als PXML, HPQ, NG4J, TriQL.P und was mich sonst dieser Tage so umtreibt.

9. 1. 2005

Donald Rumsfeld

Abgelegt unter: Allgemeines — Richard @ 00:42

Man mag von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld halten was man will – seine Liste mit Weisheiten zu Regierung und Geschäftswelt ist gut.

Ein paar Highlights:

  • Learn to say “I don’t know.” If used when appropriate, it will be often.
  • If you are not criticized, you may not be doing much.
  • Don’t be a bottleneck. […] Force responsibility down and out. Find problem areas, add structure, and delegate. The pressure is to do the reverse. Resist it.
  • Include others. As former Sen. Pat Moynihan (D., N.Y.) said, “Stubborn opposition to proposals often has no other basis than the complaining question, ‘Why wasn’t I consulted?’”
  • That which you require be reported on to you will improve, if you are selective. How you fashion your reporting system announces your priorities and sets the institution’s priorities.
  • “First law of holes: If you get in one, stop digging.”–Anonymous
  • Perspective–Maurice Chevalier’s response when asked how it felt to reach 80: “Pretty good, considering the alternative.”
  • “If a problem cannot be solved, enlarge it.”–Dwight D. Eisenhower
  • [Regel Nr. 158] If you develop rules, never have more than 10.

(Via 43 Folders)

27. 10. 2004

Wiki-Spam

Abgelegt unter: Allgemeines — Richard @ 13:15

Für das diesjährige Projekt Semantic Web an der Freien Universität Berlin hatte ich ein Wiki eingerichtet. Dieses wurde heute Opfer einer WikiSpam-Attacke. Auf vier Seiten wurden jeweils dutzende Links zu diversen asiatischen Seiten eingefügt. Sollte wohl die Google-Positionierung der Seiten verbessern.

Zum Glück habe ich die RecentChanges als RSS-Feed abonniert. Den Mist wegzumachen, dauerte ungefähr eine Minute. (Das drüber bloggen zwei. Ähem.)

Ich stelle mich schon mal auf dier ersten Comment-Spams hier im Blog ein.

Im Moment habe ich kein Problem damit, Wiki- und Comment-Spam gelegentlich von Hand zu entfernen. Wenn es schlimmer wird, muss aber eine andere Lösung her. Von technischen Lösungen halte ich nicht viel, da sie sich meist mit ein wenig Grips umgehen lassen und ich keine Lust auf ein ewiges Wettrüsten habe. Wie ich gerade sagte, muss dieses Problem letztendlich rechtlich oder gesellschaftlich (durch Ächtung solcher Methoden) gelöst werden.

25. 10. 2004

Jakob Nielsen: User Education Is Not the Answer to Security Problems

Abgelegt unter: Allgemeines, Interaction Design — Richard @ 15:27

Der Zustand des Internets ist deprimierend. Wohin man klickt, Viren, Würmer, Trojaner, 419-Scams, Phishing, Dialer, Spy- und Adware.

Gibt es einen Ausweg? Jakob Nielsen stellt treffend fest, dass der vielfache Ruf nach mehr Verantwortungsbewusstsein bei den Benutzern nicht die Antwort sein kann:

However, user education should not be the main approach to countering security problems for three reasons. First, and most importantly, it doesn’t work. Computer security is too complicated and the bad guys are too devious and inventive. … Second, user education puts the burden on the wrong shoulders. It’s like the old Wild West, where the answer to crime was that every man carried a gun. In civilized society, we’ve abandoned this approach in favor of a professional police force to deal with criminals. … Third, as long as we keep the burden on users rather than fix the technology, we’ll never realize the Internet’s full benefits. Instead, we’ll alarm users and make them ever more reluctant to use the technology to its full potential.

Was dann? Jakob schlägt sechs Maßnahmen vor:

  1. alle Informationsübertragungen verschlüsseln,
  2. alle Informationsübertragungen digital signieren,
  3. alle Sicherheitseinstellungen standardmäßig aktivieren,
  4. alle Updates automatisieren,
  5. die Usability von sicherheitsrelevanten Funktionen verbessern,
  6. die verantwortlichen Betrüger und Verbrecher aggressiver verfolgen.

Das trifft den Nagel auf den Kopf. Aber: Die ersten fünf dieser Punkte sind schon weitgehend erreicht oder können in absehbarer Zeit umgesetzt werden. Es hakt an Punkt sechs.

Heute kann jeder Glücksritter mit einem Minimum an Verstand ohne Angst vor Strafe seinen neuesten finsteren Plan an der nichtsahnenden Internet-Bevölkerung ausprobieren. So lange sich das nicht ändert, wird das Internet ein ungemütlicher Platz bleiben. Und da habe ich wenig Hoffnung. Das Problem kann nur international gelöst werden. Und nicht mit dieser Generation von Politikern und Richtern.

Bis dahin können wir an den Punkten eins bis fünf arbeiten. Und die wichtige Frage diskutieren, wieviel Anonymität wir im Internet wollen.

Eine Million polnischer Frauen und ein polnischer Mann

Abgelegt unter: Allgemeines — Richard @ 14:25

Gestern aufgeschnappte Trivia: Die polnische Sprache hat zwei Formen des Plurals. Eine für Gruppen mit mindestens einer männlichen Person, und eine für alle anderen Gruppen. Eine Gruppe von einer Million Frauen wird grammatisch anders behandelt als eine Gruppe von einer Million Frauen und einem Mann. Lustig.

Aber genau genommen ist es im Deutschen ähnlich. Unser Plural verwendet zwar den weiblichen Artikel, aber die männliche Form des Substantivs, außer wenn man sich ganz sicher ist, dass die Gruppe zu 100% aus weiblichen Individuen besteht (siehe „die Verkäufer“ und „die Verkäuferinnen“).

Das politisch korrekte „die VerkäuferInnen“ mag man gut finden oder auch nicht, aber zumindest gleicht es diese sprachliche Asymmetrie aus.

(Das hätte wohl „… mag man/frau gut finden oder auch nicht …“ heißen müssen.)

22. 10. 2004

David Salesin fotografiert in Bhutan

Abgelegt unter: Allgemeines — Richard @ 17:45

David Weinberger linkt zu David Salesin’s Fotos aus Bhutan. Die Farben. Die Berge. Die Gesichter. Unglaublich schöne Bilder. Bhutan ist eines der ärmsten Länder der Welt. Nach was für einem Maßstab?

Wenn ich mir diese Fotos anschaue, fällt mir noch etwas auf. Das Genre der Fotografie ist in den letzten Jahren, hm, anders geworden. Eindrücklicher, lebendiger, unmittelbarer. Ich kann es nicht genauer beschreiben, aber ich schiebe es auf die Digitalkameras. Weil man 50 Fotos aus 5000 auswählen kann. Das verändert alles. Es wird ein anderes Medium.

Oder erhöhen alle Fotografen einfach in Photoshop die Sättigung?

(In der Slideshow kann man mit den Cursortasten navigieren.)

11. 10. 2004

Interesse an 17-Zoll-Laptops drastisch gesunken

Abgelegt unter: Allgemeines — Richard @ 20:39

Niemand will mehr 17″-Laptops kaufen, schreibt der Inquirer. 15″- und 12″-Modelle hingegen erfreuen sich weiterhin steigender Beliebtheit.

Wen überrascht’s? Mich nicht. Seit Jahren verwunderen mich Leute, die freiwillig solche Dinger kaufen und mit sich rumschleppen (oder dann eben zu Hause stehen lassen). Ein Laptop muss klein und leicht sein. Wenn ich ihn nicht komfortabel überall hin mitnehmen kann, dann ist die Investition relativ sinnlos. Selbst mein 12″-Laptop ist noch zu sperrig. Ein noch kleinerer Formfaktor würde leider zu Lasten der Tastatur gehen.

(via Engadget)

9. 10. 2004

Deine Stimme für die US-Präsidentschaftswahl

Abgelegt unter: Allgemeines — Richard @ 18:35

Leider müssen wir Europäer weitgehend tatenlos zusehen, wie in den Vereinigten Staaten von Amerika Demokratie und Freiheit demontiert werden. Hier können wir wenigstens ein kleines Zeichen setzen:

Globalvote 2004 - where non-americans get to vote - have your say in the US election

Die Ergebnisse des Polls werden 48 Stunden vor der Präsidentschaftswahl an die Medien veröffentlicht. Vielleicht bewirkt es was.

Bitte weitersagen.

(via Usability Inside)

7. 10. 2004

Durchschnittlich 26 Stück Malware pro PC

Abgelegt unter: Allgemeines, Windows — Richard @ 23:55

Ergebnisse einer Studie des US-Internetproviders Earthlink: Beim Durchsuchen von 3,2 Millionen PCs wurden 500 000 Trojaner, 500 000 Keylogger und Spyware, 17 Millionen Stück Adware, und 65 Millionen Adware-Cookies gefunden. Macht im Schnitt 26 Stück Malware je PC.

Autsch.

Das Internet ist ein ungemütlicher Ort geworden. Mich als Apple-Benutzer betrifft das zum Glück wenig. Deprimierend ist es trotzdem. Ohne haufenweise Fachwissen kann niemand mehr gefahrlos das Internet benutzen. Das ist leider ein Fakt.

(via Spam Weblog)

2. 10. 2004

So. Ein Blog.

Abgelegt unter: Allgemeines — Richard @ 22:47

He. Es ist 2004. Ich habe noch kein Blog. Ich komme mir altmodisch vor. Zeit, dem Trend zu folgen!

Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich nun auf deutsch oder englisch schreiben möchte. Ich werde einfach experimentell ermitteln, was mir mehr liegt. Deutsch hier, englisch dort. Mal sehen wie das so läuft.

Mehr über mich gibt’s auf meiner Homepage zu erfahren.

Hier gibt es noch einiges an Bastelei zu erledigen, bevor mir alles richtig gefällt. Später.

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